AUTO-ID IN LOGISTICS & PRODUCTION
Die Bereiche Datensammlung, Datenaufbereitung, Verarbeitung und "Zur-Verfügung-Stellung" werden im Zuge integrierter, weltumspannender Informationsketten und -systeme immer wichtiger.
Das HIGHTECH-SUPPLEMENT des TechTex-Verlags widmet sich deshalb diesem umfassenden Thema ab sofort 4 mal jährlich.
Das Supplement AUTO-ID IN LOGISTICS & PRODUCTION wird den beiden Titeln STAPLERWORLD und ROBOTWORLD beigelegt und erreicht damit 22.000 direkte Empfänger, nach Verlagsschätzungen somit rund 60.000 Leser.
Themen sind RFID, Barcode, Datenfunk, Ortung, GPS, Terminals, Middleware, LVR-Systeme, mobile Drucker, WLAN, Software, Anbindung von Topp-Down-Lösungen an ERP-Systeme, Kommunikation. Dabei untersucht das Supplement vor allem Integrationsbeispiele und stellt weniger Produkte vor.
Markt-Surveys ergänzen die Beiträge, in übersichtlichen Sammlungen werden relevante Geräte, Zubehöre etc. vorgestellt.
EQUIPMENTCHECK - die AUTO-ID IN LOGISTICS & PRODUCTION bietet die Möglichkeit, bestimmte Hardwarekomponenten in einem Testzentrum in Wesseling bei Köln exklusiv testen zu lassen.
Unterstützung erhalten wir hierbei von Deutschlands derzeit einzigem Sachverständigen für Flurförderzeuge, welcher viele Großkonzerne in den Bereichen Datentechnik und Flurförderzeuge berät.
Die Tests werden individuell durchgeführt und sollen dem Leser zeigen, wie das Leistungsportfolio, Bedienung, Zuverlässigkeit und die Einbindung in vorhandene Strukturen funktionieren.
AUTO-ID IN LOGISTICS & PRODUCTION vermittelt dem Anwender in den Bereichen Logistik und Produktion das notwendige Fachwissen zur Beschaffung und Auswahl von Lieferanten, Systemen und Komponenten.
Das modern und leserfreundlich gestaltete Supplement wird von unserem Team erfahrener Redakteure verantwortet.
Interview: Dominik Rotzinger GF von Warok
Value-Added Dealer: Was ist das denn?
Im Handel, und auch jenseits von Zalando und Mediamarkt tun sich immer wieder neue Begriffe auf, wir wollten von Dominik Rotzinger, Geschäftsführer des 10 Mitarbeiter beschäftigenden und 1985 gegründeten Value-Added Distributors Warok aus Villingen-Schwenningen wissen, was denn einen solchen Händlertypus für den Bereich AUTO-ID auszeichnet.
AUTO.ID: Herr Rotzinger, was ist das Geschäftsmodell Ihres Hauses und welche Umsätze realisieren Sie?
D. R.: Wir handeln mit mobilem Equipment für die Datenerfassung, vor allem mit den Produkten und Lösungen von Psion, SKEYE (Höft & Wessel), Baracoda, Datamax-O‘Neil, SATO und Motion Computing. Wir sind aber kein „Box-Mover, der Ware in großen Mengen günstig einzukaufen versucht, um sie mit einer Handelsspanne „X“ weiterzuverkaufen, sondern wir machen uns Arbeit mit den Geräten. Unser Jahresumsatz ist in den letzen Jahren jeweils zweistellig gewachsen, das zeigt uns, dass wir mit unserer Strategie richtig liegen.
Auto.ID: Woraus besteht diese Arbeit?
D. R.: Unsere Kunden sind rund 390 Software- und Systemhäuser in den D-A-CH-Staaten, allesamt auf Logistik, Transport, Fleetmanagement, Handel, KEP-Dienste, Service, Dienstleistungen etc. spezialisiert. Unsere Kunden aus dem WAROK-Partnernetzwerk the mobile connection lassen die Hardware bei uns entsprechend modifizieren und anpassen, spielen Ihre Anwendungen auf die mobilen Geräte und verkaufen die Gesamtlösung an ihre Endkunden.
AUTO.ID: Moment mal, was bedeutet denn die Modifikation für CE-Zertifizierung, Garantie etc.?
D. R.: Wir dürfen, um die zu Recht angesprochene Zertifizierung zu erhalten, nur zugelassene Komponenten und Module verbauen, danach testen wir die neu entstandene Geräteeinheit und erst dann kann sie zum Kunden.
AUTO.ID: Woher stammen die Module?
D. R.: Es handelt sich um Originalmodule, etwa von Psion für deren weitgefächerte Palette oder aber für von den Herstellern zugelassene Module von Drittanbietern.
AUTO.ID: Warum machen die Systemhäuser dieses Modultauschaktionen nicht selbst?
D. R.: Der Teufel steckt im Detail, wir haben Erfahrung, wissen, was zusammen passt und wir schulen unsere Systempartner. Außerdem schrauben wir nicht irgendwas zusammen, sondern machen oftmals vor Ort Funkmessungen, um genau zu wissen, was geht und was nicht. Auch Adaptionen in Form von Fahrzeughalterungen sind unser Metier, komplizierter wird es bei zusätzlichen Schnittstellen.
AUTO.ID: Wie sieht die Zusammenarbeit mit den Systemhäusern aus?
D. R.: Diese betreuen ihre Kunden, also die Enduser. Sie bekommen Projekte auf den Tisch und müssen diese so effizient und smart wie möglich als Turnkey-Projekte abschließen, also setzen sie auf spezialisierte Großserien-Hardware - aber eben individualisiert.
AUTO.ID: Wie hoch ist der Logistikanteil in Ihrer „Kundschaft“?
D. R.: Rund 60 %.
In vielen Fällen wissen wir nicht immer, in welchen Projekten oder Teil- und Zielmärkten unsere „veredelte“ Hardware eingesetzt wird. Aber sehr große Stückzahlen gehen in die Logistik. Hier haben wir sehr kompetente Partner, die z.B. Telematiksysteme und Bordcomputer (Hardware und Software) in Gesamtlösungen für Bauunternehmen und Spoeditionen integrieren, wie:
• Logistik-Datenerfassung
• Daten- und Sprachkommunikation
• Ortung
• Navigation und
• Identifikation.
Unsere Partner integrieren in ihre Lösungen aktuelle Technologien, wie Barcoding, RFID, Bluetooth, WiFi oder WWAN. Aktuell haben wir auch große Projekte mit Partnern, die Gesamtlösungen in der Transport- und Intralogistik anbieten.
AUTO.ID: Wie schnell wechseln die Generationen, lohnt sich da der Kauf oder setzen die Endkunden auf Miete und Leasing, um immer ajour zu bleiben?
D. R.: Da ist viel Wahres dran. Eine Mobilgerätegeneration lebt rund drei Jahre. Wir verkaufen diese Geräte an unsere Kunden, diese stellen sie aber oftmals in Form von Leasing-Gesamtkonzepten (Software, Hardware und Beratung) ihren Endkunden zur Verfügung.
AUTO.ID: Gibt es Ausnahmen?
D. R.: Der Agrarbereich ist sicher ein solcher, hier setzt sich Auto-ID langsam durch, hier vermieten wir bestimmte Geräte über unsere Partner, damit die großen Erzeuger sehen und erfahren, was für sie passt.
AUTO.ID: Es wird kolportiert, RFID sei der Totengräber des Barcodes, machen Sie diese Erfahrung?
D. R.: Mitnichten. Datamatrix und andere moderne Entwicklungen wie der 2D-Code haben den Barcode hochgradig leistungsfähig gemacht, Nachteil ist eben immer der direkte Sichtkontakt zwischen Scanner und Label, das ist bei RFID anders. Dafür ist RFID eben immer noch recht teuer, zumindest bei den Tags – wir machen die Erfahrung, dass RFID heutzutage den geschlossenen Kreisläufen vorbehalten bleibt. Das mag sich ändern, wenn es preiswertere Tags gibt, aber das ist noch im Fluss.
AUTO.ID: Wie sehen Sie die Auto-ID-Branche in sagen wir fünf Jahren in der Logistik, haben wir neue Verfahren, neue Mixes aus RFID. Transpondern, und Barcode der steht uns ein völlig neues Medium ins Haus, wie seinerseits die CD, welche die Schallplatte ablöste?
D. R.: Bedenkt man, dass die Mobilität der arbeitenden Bevölkerung ständig zunimmt,
erwarten wir in Zukunft immer neue Anwendungen und Dienstleistungen im mobilen Bereich. Es werden noch mehr Arbeitsschritte durch mobile Anwendungen und Hardware in die Gesamtprozesse eingebunden. Die Produktivität wird weiter steigen und jeder bekommt eine klare Übersicht zu aktuellen Ereignissen in Echtzeit – an jedem Ort und zu jeder Zeit. Es sind technische und kaufmännische Strukturen zu betrachten, ebenso die Akzeptanz der Anwender sowie Erkenntnisse und Inputs aus dem praktischen Einsatz. Wir meinen, dass sich der Einsatz mobiler Geräte in den folgenden Anwednungen verstärken und durchsetzen wird:
• Transport und Logistik
• Lager
• Warenwirtschaft
• Telematik
• Ticketing
• Zutrittskontrollen
• Außendienst
• Facility- und Asset Management
• Handel und
• Fertigung
www.warok.de
MediadatenPreise, Formate …
ThemenJahresüberblick
Aktuelles HeftThemen, Personen, Beiträge
DownloadsMehr zur AUTO-ID
SonderausgabenInhalte, Tabellen
VerlosungHier gewinnen!

